Suchthilfe MV Friedrich-Petersen-Klinik Adaptionshaus Schloss Tessin
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Unser Angebot

Therapie  

Die Abhängigkeitserkrankung weist ein komplexes mehrschichtiges Störungsbild auf. Das heißt, es liegt ein multifaktorieller Ursachenzusammenhang vor. Dabei sind organische, psychische, gesellschaftliche und familiäre Faktoren zu berücksichtigen. Somit bedarf die Therapie eines Therapeutenteams, das sich aus verschiedenen Professionen zusammensetzt.  

 

Der Weg zu uns  

Für die Aufnahme in unserer Fachklinik sind - neben formalen Kriterien - Behandlungsbereitschaft sowie Behandlungsfähigkeit des Betroffenen von elementarer Bedeutung. Erst diese machen einen tragfähigen Therapievertrag zwischen Patient und Klinik möglich.  

 

Institutionen, die Abhängigkeitskranke auf eine stationäre Entwöhnungsbehandlung vorbereiten, sind insbesondere die Suchtberatungsstellen sowie die Suchtstationen in den Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie. Ebenfalls können der Hausarzt und das Gesundheitsamt bei der Beantragung einer Entwöhnungsbehandlung behilflich sein.  

 

Perspektiven  

Betroffene, die ernsthaft ihr Suchtproblem bearbeiten wollen und sich für eine suchtmittelabstinente Lebensweise entscheiden, haben gute Chancen, wieder vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu werden (d.h. unter anderem soziale Integration in Familie, Arbeit und Freizeit).  

Qualitätsmanagementsystem

Von Herbst 2001 bis Frühjahr 2003 wurde durch das gesamte Team ein Qualitätsmanagementsystem in der Luzin-Klinik aufgebaut. Der Chefarzt, der sich während dieser Zeit zum Qualitätsmanager durch die Deutsche Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V. in Zusammenarbeit mit der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden Württemberg in Verbindung mit der Universität Ulm e.V. schulen ließ, zusammen mit dem Lenkungskreis befähigten alle Mitarbeiter zur Mitarbeit. Unterstützung erhielten wir durch einen Coach.  

 

Am 11. Juni 2003 wurde das Qualitätsmanagementsystem für den Geltungsbereich Luzin-Klinik, Fachklinik für Suchtkrankheiten, nach DIN EN ISO 9001:2008 erfolgreich zertifiziert. Das Qualitätsmanagementsystem wird ständig weiter entwickelt und in regelmäßigen Abständen rezertifiziert.  

 

Die aktuelle Zertifizierungsurkunde finden Sie unter dem Punkt "Service".  

 

 

 

 

Zahlen und Fakten

Eröffnung: 1998  

 

Träger: Evangelische Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern gGmbH, Körnerstr. 7, 19055 Schwerin  

 

Geschäftsführer: Peter Grosch  

 

Kapazität: 52 Plätze - Aufnahme von Frauen und Männern ab 18 Jahre  

 

Unterbringung: in Zweibettzimmern mit Sanitärzelle und im Langzeitbereich mit Balkon / Terrasse  

 

Behandlung: Integratives Behandlungskonzept  

 

Therapiedauer: 12 Wochen, Verlängerung nach Indikation und nach Genehmigung des Kostenträgers möglich, Auffang- und Festigungsbehandlung: 6 Wochen, Verlängerung nach Indikation und nach Genehmigung des Kostenträgers möglich  

 

Indikation:  

  • Alkoholabhängigkeit
  • Medikamentenabhängigkeit,
  • Komorbidität (organisch - kompensierte Alkoholfolgekrankheiten, körperliche Behinderungen, Rollstuhlfahrer (ohne Pflegebedürftigkeit), Einschränkungen der intellektuellen Fähigkeiten und / oder des Lesens und Schreibens; psychisch- Angst und Phobie, Depression, Persönlichkeitsstörungen)

Voraussetzung: Kostenübernahmeerklärung, abgeschlossene Entgiftung bzw. bereits abstinente Lebensweise  

 

Therapieziele: Suchtmittelabstinenz, physische und psychische Stabilisierung, Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und Lebensfreude, berufliche, familiäre und soziale Wiedereingliederung, Vorbereitung der Nachsorge  

 

Leitung:  

  • Chefarzt Dr. med. Reinhard Woratz, Facharzt für Innere Medizin Psychotherapie, Sozialmedizin
  • Verwaltungsleiterin Dipl.-Betriebswirtin Elke Köhler

Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Nord (Hauptbeleger), Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, Deutsche Rentenversicherung Bund (Einzelfallentscheidungen), Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Krankenkassen (Versorgungsvertrag § 111 SGB V), Sozialämter, Heilfürsorge (z.B. Landespolizei, Bundeswehr, Bundespolizei)